Redner in der Handelskammer Hamburg

Zuversicht, Glück und Zusammenhalt: Das war der Hamburger Tourismustag 2026

Ein bisschen Klassentreffen, viele bekannte Gesichter und ein klarer Blick nach vorn: Am 15.10.2026 kam die Hamburger Tourismusfamilie in der Handelskammer Hamburg zusammen.

Ein Bild passte dabei besonders gut zum Tag: Wir im Tourismus sind ein bisschen wie Eisverkäufer. Denn wir machen Menschen glücklich. Tourismus steht für Vorfreude, reale Begegnungen, Zusammenhalt und Zuversicht.

Ein starker Standort in bewegten Zeiten

Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard erinnerte zur Begrüßung an die wirtschaftliche Bedeutung der Branche: Hamburg ist ein gefragtes Reiseziel, die touristische Bruttowertschöpfung lag 2024 bei 6,3 Milliarden Euro.

Dass die Senatorin wieder persönlich beim Tourismustag dabei war, haben wir sehr begrüßt. Gerade angesichts von Fachkräftemangel, demografischem Wandel, geopolitischen Unsicherheiten und neuen Technologien ist diese politische Aufmerksamkeit wichtig.

Dr. Malte Heyne weitete den Blick anschließend auf Hamburg 2040. Die Rahmenbedingungen verändern sich, doch Hamburg hat viele Geschichten, Chancen und Projekte, mit denen wir den Standort weiter stärken können.

Zeitgeist und die nächsten Hamburg-Projekte

Im zweiten Impulsvortrag blickte Kirstine Fratz auf Zeitgeistphänomene, neue Lebensrealitäten und veränderte Arbeitswelten. Denn wenn sich unser Alltag verändert, verändern sich auch Erwartungen an Freizeit, Reisen und touristische Angebote.

Zum Abschluss wurde es konkret: Caren Brockmann, Oliver Staas und Boie Baumann diskutierten mit Moderatorin Anke Harnack über den Blick auf 2027, das DAM, die Elbmeile, geplante Hotelprojekte und „unser HH".

Damit schloss sich der Kreis. Der Tourismustag zeigte, dass die Herausforderungen bekannt sind. Entscheidend ist, wie wir gemeinsam damit umgehen.

Hamburg hat dafür gute Voraussetzungen: starke Projekte, viele Geschichten und vor allem eine Tourismusfamilie, die miteinander im Gespräch bleibt.

Was kommt, was bleibt

Prof. Dr. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen fragte in seinem Impuls: „Reise und Freizeitverhalten: Was kommt? Was bleibt? Was geht?"

Seine zentrale Botschaft passte zum Grundton des Tages: Das Reiseverhalten verändert sich, die Bedeutung von Urlaub und Freizeit bleibt. Und gerade in unsicheren Zeiten gewinnt Zuversicht an Bedeutung.

Danach wurde das Publikum selbst Teil des Programms. Die Teilnehmenden sprachen kurze Antworten auf Leitfragen in ihre Smartphones. Eine KI wertete die Beiträge direkt aus, die Ergebnisse wurden anschließend im Saal gezeigt. So wurde aus dem Thema KI unmittelbar eine gemeinsame Erfahrung.

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