Pride in Wien, Präsenz für Hamburg

Die Queer-Kampagne in Wien zeigt sehr konkret, was möglich ist, wenn wir Hamburg in einem relevanten Umfeld sichtbar machen. Rund um die Pride Week in Wien und über den gesamten Juni hinweg war Hamburg mit mehreren Maßnahmen präsent, dort, wo queere Zielgruppen unterwegs sind, lesen, schauen und sich inspirieren lassen. Für uns ist das ein starkes Beispiel dafür, warum es sich für unsere Partner lohnt, bei Kampagnen dabei zu sein: Reichweite entsteht nicht zufällig, sondern durch die richtige Präsenz im passenden Moment.

Dass diese Sichtbarkeit wirkt, zeigt auch ein erster Leistungswert aus der Kampagne. Die Klickrate der Instagram-Posts lag mit 1,5 % über dem gesetzten Ziel von 1 %. Das ist ein gutes Signal dafür, dass das Thema, die Platzierung und die Inhalte auf Interesse gestoßen sind.

Sichtbarkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Kampagne lief im Juni parallel zur Pride Week beziehungsweise zum Christopher Street Day in Wien. Genau dieses Timing war entscheidend. Wenn eine Stadt wie Wien im Pride-Kontext besonders aufmerksam ist, entstehen ideale Anknüpfungspunkte, um Hamburg als offene, vielfältige und kulturell starke Destination zu platzieren.

Zum Einsatz kamen dabei unterschiedliche Maßnahmen, die sich sinnvoll ergänzt haben. Ein queeres Motiv auf Next Bikes sorgte einen Monat lang für Sichtbarkeit im Stadtbild. Während der großen Regenbogenparade lief ein Queer-Film auf einem Screen in der Stadt sowie auf Social Media. Dazu kamen redaktionelle und native Formate in passenden Medienumfeldern, die Hamburg inhaltlich vertieft haben.

Besonders wertvoll war dabei die Zusammenarbeit mit Medien und Plattformen, die in Österreich eine hohe Relevanz für die Zielgruppe haben. 

Dazu gehörte auch das Advertorial in Österreichs größtem queeren Magazin XTRA! So konnte Hamburg nicht nur präsent sein, sondern auch glaubwürdig und im passenden redaktionellen Kontext stattfinden.

Gerade diese Kombination aus Außenwirkung, Bewegtbild und redaktioneller Einordnung ist spannend. Sie macht deutlich, dass Kampagnen dann besonders stark werden, wenn mehrere Kontaktpunkte zusammenspielen und eine Geschichte nicht nur einmal, sondern in verschiedenen Formaten erzählt wird.

Was wir daraus für künftige Kampagnen mitnehmen

Für unsere Tourismusfamilie liegt darin eine wichtige Erkenntnis: Beteiligungen lohnen sich dann besonders, wenn sie Teil eines größeren Zusammenhangs sind. Wer in eine Kampagne eingebunden ist, profitiert nicht nur von einer einzelnen Platzierung, sondern von der Kraft eines gemeinsamen Auftritts. Aus einzelnen Maßnahmen wird so ein Bild, das Hamburg als vielfältige und einladende Destination stärkt.

Gerade im queerem Tourismus ist das ein relevanter Hebel. Es geht nicht nur darum, sichtbar zu sein. Es geht auch darum, Haltung zu zeigen, kulturelle Anknüpfungspunkte zu schaffen und Hamburg dort zu platzieren, wo Interesse, Austausch und Reiseinspiration entstehen.

Die Wien-Kampagne ist deshalb mehr als ein schöner Rückblick. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Beteiligungen in unseren Kampagnen funktionieren können: mit klarem Anlass, passenden Partnern, starken Medienumfeldern und Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Für alle, die überlegen, sich an künftigen Maßnahmen zu beteiligen, ist das eine klare Einladung, dabei zu sein.

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Nadja Rietzke

Marketingmanagerin Marktmanagement

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