Menschenmenge in einer Halle mit einer großen Leinwand im Hintergrund.

Hotelkontingente: So stärkt die Hotellerie Hamburg als MICE-Destination

Hamburg will als MICE-Destination weiter wachsen. Damit das gelingt, braucht es starke Partner, die mitziehen. Genau hier setzt der HCB Hotelkontingente Service an: mit einer Vereinbarung, die die Akquise von Kongressen und B2B-Veranstaltungen erleichtert und Hamburg im Wettbewerb um große Veranstaltungen handlungsfähiger macht.

Für Hotels und Beherbergungsbetriebe ist das eine konkrete Möglichkeit, sich frühzeitig einzubringen und zugleich den Standort zu stärken. Denn je mehr Häuser sich beteiligen, desto schneller, klarer und verlässlicher kann Hamburg bei Bewerbungen und Anfragen auftreten.

Warum die Vereinbarung für Hamburg so wichtig ist

Hinter dem Modell steht eine Taskforce aus Partnern der Hamburger Hotellerie, dem Hamburg Convention Bureau, der Hamburg Messe und Congress GmbH sowie lokalen Professional Congress Organizers. Das gemeinsame Ziel: Kongresse und B2B-Veranstaltungen für Hamburg leichter gewinnen und Mehrfachschleifen in der Abstimmung vermeiden.

Gerade für Veranstaltungen mit einem Bedarf von 800 bis zu 5.000 Zimmern sind verlässliche Kontingente oft eine wichtige Voraussetzung. Wenn Hamburg hier geschlossen und planbar auftreten kann, verbessert das die Chancen auf einen Zuschlag. Davon profitiert nicht nur das einzelne Hotel, sondern der gesamte Standort.

Wir wissen alle, wie wichtig starke Argumente in der internationalen Kongressakquise sind. Verfügbare Zimmerkontingente gehören ganz klar dazu. Sie machen Hamburg für Veranstalter, Agenturen und Professional Congress Organizers berechenbarer und zeigen: Diese Stadt arbeitet zusammen

Menschen beobachtenden Hamburger Hafen mit Kränen im Hintergrund.
Elegantes Hotel-Restaurant mit gedeckten Tischen und Gästen.

Was teilnehmende Hotels davon haben

Die Vorteile für teilnehmende Hotels sind klar benannt. Sie erhalten Transparenz über laufende Bewerbungen und werden informiert, wenn Hamburg den Zuschlag bekommt. Gleichzeitig steigt ihre Sichtbarkeit, weil dem Veranstalter grundsätzlich alle Hotels angeboten werden, die die Vereinbarung unterzeichnet haben.

Hinzu kommt die langfristige Perspektive: Mit jedem zusätzlich gewonnenen Kongress kommen mehr Gäste in die Stadt. Das stärkt nicht nur das direkte Veranstaltungsgeschäft, sondern kann auch zusätzlichen Business- und Leisure-Umsatz erzeugen. Selbst Hotels, die am Ende kein Kontingent erhalten, können durch die Verdrängungswirkung profitieren, wenn weitere Gäste auf andere Häuser in der Stadt ausweichen.

Besonders wichtig ist dabei das gemeinsame Verständnis von Fairness. Bei Bewerbungen und Anfragen bietet das HCB dem Veranstalter pauschal alle mit den Hotels vereinbarten Zimmerkontingente an. So entsteht Chancengleichheit und eine breite Sichtbarkeit für die teilnehmenden Häuser.

So funktioniert die Beteiligung

Die Vereinbarung arbeitet mit klaren Rahmenbedingungen. Hotels mit bis zu 400 Zimmern stellen mindestens 30 % ihres Zimmerbestands zur Verfügung, Hotels ab 401 Zimmern mindestens 20 %. Häuser mit bis zu 100 Zimmern garantieren mindestens 30 Zimmer. Die Kontingente werden bis zu 18 Monate vor Veranstaltungsbeginn pauschal angeboten und gehen danach automatisch in den freien Verkauf zurück. Das begrenzt das Risiko für die beteiligten Hotels deutlich.

Der Ablauf ist ebenfalls klar geregelt: Bei einer Bewerbung oder Anfrage empfiehlt das HCB alle Hotels, die die Vereinbarung unterschrieben haben. Die teilnehmenden Häuser werden vorab über Datum und Ort informiert. Sobald Hamburg den Zuschlag erhält, folgen die Informationen zu den Ansprechpersonen auf Veranstalterseite. Danach gehen Hotel und Veranstalter in die konkrete Verhandlung und den Vertragsabschluss.

 

Hier kommt Ihr direkt zur Vereinbarung

Mitmachen heißt, Hamburg als MICE-Standort mit stärken

Klar ist auch: Dieses Modell lebt vom Mitmachen. Je größer der Kreis der teilnehmenden Hotels und Beherbergungsbetriebe, desto stärker kann Hamburg als Kongressstandort auftreten. Es geht dabei nicht nur um einzelne Buchungen. Es geht um Haltung, um Zusammenarbeit und um ein gemeinsames Signal in den Markt. Genau dieses Wir-Gefühl kann am Ende den Unterschied machen.

Wer sich beteiligt, stärkt also nicht nur das eigene Haus, sondern leistet einen direkten Beitrag dazu, Hamburg noch sichtbarer und wettbewerbsfähiger als MICE-Destination zu machen. Und das ist ein Gewinn für die ganze Tourismusfamilie.

Karine Serra

Marketing Manager Conventions HCB

Leslie Southard
Leslie Southard

Marketing Manager Conventions

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