Impressionen vom Culture Club im The Nikolai

18. CulTour Club: Connecten im Kontorhaus. Netzwerken im Atrium.

Neue Gesichter, vertraute Wegbegleiter:innen und viele gute Gespräche: Beim CulTour Club am 4. Juni 2026 trafen sich rund 50 Kultur- und Tourismusakteur:innen im The Nikolai Hotel Hamburg zum Austausch über Kooperationen, Projekte und Perspektiven für die Stadt.

Versteckt gelegen, offen für Begegnungen

Manchmal liegen die spannendsten Orte direkt vor der eigenen Haustür. Das The Nikolai Hotel Hamburg ist einer davon. Von außen lässt das historische Kontorhaus kaum erahnen, welche Räume sich dahinter verbergen: ein wohnlich eingerichtetes Atrium mit öffnungsfähigem Glasdach, eine Bar mit Blick auf den Fleet und eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Mit dem 18. CulTour Club öffnete das Haus seine Türen für Hamburgs Kultur- und Tourismusnetzwerk. Besonders schön: Mit Andreas Piepereit und Nina Langen begrüßte der CulTour Club Gastgeber:innen, die selbst noch nicht lange Teil des Netzwerks sind. Umso herzlicher fiel die Aufnahme durch die vielen bekannten Gesichter aus Kultur und Tourismus aus. Rund 50 Teilnehmer:innen kamen zusammen, um Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen und neue Verbindungen entstehen zu lassen.

Impulse für eine lebendige Innenstadt

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Mimi Sewalski, seit Oktober 2025 Geschäftsführerin des City Management Hamburg. Unter dem Titel „Hamburgs City in Transformation – Impulse aus dem Citymanagement für eine zukunftsfähige Innenstadt“ sprach sie offen über Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen für die Hamburger Innenstadt.

Besonders ihre Nahbarkeit und Offenheit prägten den Austausch. Ein Gedanke zog sich durch den gesamten Abend: Zukunft entsteht durch Zusammenarbeit. In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um die Frage, wie die Innenstadt auch außerhalb klassischer Geschäftszeiten attraktiv bleibt und welche Chancen sich durch das Zusammenspiel bestehender Quartiere mit neuen Entwicklungen wie dem Westfield Hamburg-Überseequartier ergeben.

Sechs Ideen, sechs Perspektiven

Beim anschließenden „Meet & Match“ standen die Gäste selbst im Mittelpunkt. In kurzen Gesprächsrunden präsentierten sechs Partner:innen Projekte, Visionen und Fragestellungen und kamen mit wechselnden Gruppen direkt ins Gespräch.

Das waren zum einen die Gastgeber:innen Andreas Piepereit und Nina Langen. Unter dem Titel „Wachstum und Brands“ gaben sie Einblicke in die Entwicklung der Leonardo Hotels und zeigten, wie sich ein Haus wie das The Nikolai Hotel Hamburg trotz starker Marke bewusst individuell positioniert und die Atmosphäre eines Privathotels bewahrt.

Matthias Farr vom „Michel“ brachte gleich mehrere Themen mit: die im Juli startende immersive Lichtshow „Luminiscence“, den Multimedia-Guide der Hauptkirche St. Michaelis sowie die geplante Weiterentwicklung des Kirchgartens. Dabei wurde deutlich, wie Tradition und Innovation an einem der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs zusammenfinden können.

Mit Blick auf den September 2026 stellte Jessica Nupen die Vision der ersten Hamburg Art Week vor. Im Mittelpunkt stand weniger das Programm als die Frage, wie ein neues Kunstfestival internationale Strahlkraft entwickeln kann und welche Voraussetzungen dafür in Hamburg geschaffen werden müssen.

Boie Baumann lud zu einer gedanklichen Entdeckungsreise entlang der Elbe ein. Die Elbmeile zwischen Fischmarkt und Ovelgönne vereint maritime Geschichte, Kultur, Gastronomie und Freizeitangebote und bietet noch viele Potenziale für gemeinsame Vermarktungsansätze.

Wie sich ein etabliertes Festival weiterentwickeln kann, diskutierten Bernd Busch und Annika Schmidt vom Spielbudenfestival. Internationale Straßenkunst, Akrobatik und Kleinkunst auf höchstem Niveau begeistern Jahr für Jahr tausende Besucher auf St. Pauli. Gleichzeitig stellte das Team die Frage nach langfristigen Perspektiven und tragfähigen Finanzierungsmodellen.

Einen Blick auf das Internationale Sommerfestival gewährten András Siebold und Kristin Niemann von Kampnagel. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen diskutierten sie, wie sich performative Kunst noch stärker für touristische Zielgruppen öffnen lässt, ohne dabei ihre künstlerische Vielfalt und Experimentierfreude zu verlieren.

Die rotierenden Gesprächsgruppen sorgten für einen lebendigen Austausch, neue Perspektiven und zahlreiche Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen – ganz im Sinne des CulTour Clubs.

Ein Abend, der nachwirkt

Beim anschließenden Netzwerken setzte sich fort, was den gesamten Abend geprägt hatte: offene Gespräche, neue Kontakte und viel Interesse füreinander. Zahlreiche Visitenkarten wechselten die Besitzer:innen, bestehende Verbindungen wurden vertieft und neue geknüpft. Parallel gewährte das Team des The Nikolai Hotel Hamburg Einblicke in die individuell gestalteten Zimmer des Hauses.

Für einige Teilnehmer:innen ging es anschließend direkt weiter zur Eröffnung der Triennale der Photographie. Ein passender Ausklang für einen Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie vielfältig, engagiert und vernetzt Hamburgs Kultur- und Tourismuslandschaft ist.

Ein herzlicher Dank gilt Andreas Piepereit, Nina Langen und dem gesamten Team des The Nikolai Hotel Hamburg für die Gastfreundschaft.

Fragen, Anregungen oder Ideen für den nächsten CulTour Club? Das Team Kulturmarketing freut sich über eine Nachricht an kultur@hamburg-tourismus.de.

Viviana Mascher

Marketing Managerin Kultur

Dorothea Schütz

Projekt Managerin Live Communications

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